Rauchen aufhören Phasen

Wenn es um das Thema Rauchen aufhören Phasen geht, muss man zwei verschiedene Phasen unterscheiden. Zum einen ist die Phase zu nennen, in der die Entscheidung gefällt wird, mit dem Rauchen aufzuhören. Zum anderen gibt es dann die Phase, wenn schon mit dem Rauchen aufgehört wurde, welche Vorgänge dann im Körper und dem Geist passieren, wie man sich fühlt und so weiter.

Auf einer anderen Seite habe ich gelesen, dass ein Entzug, also ein Rauch- Entzug oder ein Nikotin- Entzug nur dann gelingt, wenn der Wille stark genug ist. Das mag stimmen, es ist aber nur eine Seite der Medaille. Wenn wir nur mit dem Willen arbeiten, werden wir unser Leben lang zu kämpfen haben. Ganz einfach, weil dieser Wunsch wirklich aus unserem tiefsten Inneren kommen muss, damit es auch wirklich gelingt, die rauchen-aufhören-Phasen zu meistern.

Dinge , die sich verbessern als NichtraucherWeiterhin heißt es, dass die Raucherentwöhnung aus freien Stücken erfolgen soll oder muss um erfolgreich zu sein. Ich wehre mich gegen die Bezeichnung aus freien Stücken. Oft ist es doch so, dass irgendwelche Dinge in uns reifen, und uns letztendlich dazu bringen, wirklich mit dem Rauchen aufzuhören. Das ist übrigens bei allen Dingen so in unserem Leben. Erst wenn die innere Einstellung dazu vorhanden ist, wird es auch gelingen.

Diese Phrase von aus freien Stücken trifft meiner Meinung nach nirgends zu. Alles was passiert, hat seinen Grund. Oder anders gesagt nichts passiert ohne Grund beziehungsweise es gibt immer einen Auslöser. Das wird schon in den hermetischen Gesetzen beschrieben, die viele 100 Jahre alt sind. Eines dieser Gesetze handelt von Ursache und Wirkung. Und wenn wir einmal ganz unvoreingenommen darüber nachdenken, finden wir zu jedem Vorfall oder jeder Sache, die passiert auch eine Ursache.

rauchen aufhören Phase 1 (vorher)

Zu den Phasen vorher. In der ersten Phase ist der Raucher einfach ein Raucher. Er oder sie braucht eine bestimmte Anzahl Zigaretten pro Tag, genießt im besten Fall das Rauchen und macht sich keine Gedanken über mögliche Folgen. Wobei der Raucher, der seine Zigaretten genießt, einen wesentlichen Vorteil hat gegenüber demjenigen, der die Zigarette schon braucht, d.h. der davon abhängig ist (oder natürlich sie).

In der nächsten dieser rauchen aufhören Phasen macht man sich dann auch Gedanken darüber, ob das Rauchen wirklich notwendig ist, ob langfristig eine Schädigung der Gesundheit möglich ist. Man hinterfragt sozusagen seine Gewohnheit. Kaffee schmeckt auch ohne ZigaretteIn den meisten Fällen gibt es dafür Auslöser. Diese können bewusst wahrgenommen werden, aber auch unbewusst. Es kann zum Beispiel eines dieser Bildchen auf der Zigarettenschachtel sein, es kann auch sein dass ein guter Freund oder auch ein weitläufiger Bekannter Probleme hat, die auf das Rauchen zurückzuführen sind, zum Beispiel eine Krebserkrankung, ein Raucherbein, eine Lungenkrankheit oder Ähnliches. In diesen Fällen setzt ein Umdenken ein. Dieses Umdenken ist natürlich ein Prozess, d.h. er findet nicht von heute auf morgen statt, sondern es bedarf einiger Hinweise, Vorgänge oder Situationen, die dazu bewegen, demnächst oder irgendwann oder bald mit dem Rauchen aufzuhören.

In der nächsten Phase fällt der Raucher die Entscheidung. Er entscheidet sich, dass er aufhört zu rauchen. Er betrachtet sein Leben, ja er denkt darüber nach, wozu ihm das Rauchen gut ist beziehungsweise wieviel besser es ihm gehen könnte, wenn er aufhört zu rauchen.

Es werden zuerst einmal Informationsquellen bemüht, wie z.B. die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA. Hier gibt es sogar eine eigene Seite für werdende Nichtraucher.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: rauchfrei-info

Es werden verschiedene Arten der Unterstützung angeboten, u.a. ein Kalender für die ersten 100 Tage oder eine Email-Serie für für die ersten 31 Tage. Am meisten beeindruckt war ich aber vom Ersparnis-Rechner. Einfach mal ausprobieren!

Wenn diese Entscheidung gefallen ist, geht es darum, wie aufzuhören ist. Jetzt wird überlegt beziehungsweise gesucht, welche Möglichkeiten es gibt, mit dem Rauchen aufzuhören. Das Internet wird bemüht, Bekannte oder Verwandte werden gefragt vielleicht auch Freunde, die es schon geschafft haben. (Wobei das nicht viele sein dürften).

  • Nichtraucher-Report
    Nichtraucher-Report

    mit folgenden Themen:
    Inhaltsstoffe, gesundheitliche Risiken, wie sich die Gesundheit verbessert als Nichtraucher, die 10 häufigsten Methoden zum Aufhören

rauchen aufhören Phase 2 (nachher)

Wenn die Entscheidung gefallen ist, mit welcher Methode das Rauchen aufzuhören ist, geht es an die Umsetzung. In dieser Phase geschehen einige Veränderungen im Körper es kann manchmal zu Entzugserscheinungen kommen, aber auch leichte Kopfschmerzen sind möglich oder Stimmungs- Schwankungen, Schlafstörungen eventuell auch. In dieser Phase sind meiner Erfahrung nach die ersten drei Tage die wichtigsten.

Hier ist die Versuchung noch am größten. Bei schlechter Vorbereitung sind Rückfälle nicht ausgeschlossen, da noch zu oft das Verlangen nach einer Zigarette vorhanden ist.

Hat man diese ersten drei Tage überstanden, fällt es schon wesentlich leichter, auf eine Zigarette zu verzichten. Hier ist natürlich die Unterstützung des Umfeldes sehr sehr wichtig. Wenn zum Beispiel der Partner beziehungsweise die Partnerin nicht mitzieht, sondern vielleicht den Vorsatz noch torpediert beziehungsweise behindert, fällt es wesentlich schwerer die ganze Sache durchzuziehen.

Der nächste entscheidende Zeitraum der rauchen aufhören Phasen sind die ersten zwei Wochen. Wenn Sie diese Zeit bereits überstanden haben, ist es gut möglich, dass Sie denken, Sie haben es bald geschafft und eventuell unvorsichtig werden. Aber bitte bedenken Sie: schon eine einzige Zigarette kann den erreichten Fortschritte zunichte machen.

Jetzt werden die Zeiträume größer. Meiner Erfahrung nach ist der nächste entscheidende Zeitpunkt etwa um die sechs Monate. Auch hier wieder wie im vorigen Abschnitt beschrieben, sind Rückfälle möglich, wenn Sie unachtsam werden.

Auch nach dieser Phase von den sechs Monaten besteht immer noch das Risiko, dass Sie wieder anfangen. Bedenken Sie: Rauchen ist eine Sucht. Genau wie Alkohol, d.h., auch eine einzige Zigarette kann immer wieder zu einem Rückfall führen.

Und ganz genau deshalb ist es für alle rauchen aufhören Phasen wichtig, nicht nur mit dem Willen aufzuhören, sondern den ganzen Körper, das ganze Unterbewusstsein mit einzubeziehen, so dass die Gefahr eines Rückfalls entweder gar nicht mehr besteht oder aber wesentlich verringert wird. Sie müssen sich einfach vorstellen, dass wenn Sie nur mit dem Willen aufhören, es immer zwei Gegenspieler gibt. Da ist zum einen das bewusste Denken beziehungsweise der bewusste Wille und zum anderen ist da das Unbewusste, das aus Erfahrung gelernt und daraus Automatismen gemacht hat.

rauchen ist nicht coolEiner dieser Automatismen ist zum Beispiel: Wenn ich eine Zigarette rauche, fühle ich mich entspannt. Dass das ein Trugschluss ist wissen Sie. Die Frage ist nur, weiß das auch ihr Unterbewusstsein? Genau deshalb ist es so wichtig, beide Bereiche unseres Geistes mit einzubeziehen. Das trifft übrigens für jede Verhaltensänderung zu. Auch für das Abnehmen. Genau deshalb kommt es ja immer wieder zum Yo-Yo Effekt. Weil umgangssprachlich das Fleisch schwach ist. Übersetzt heißt das, dass das Unterbewusstsein sich belohnen will, weil es vielleicht irgendwann einmal die Erfahrung gemacht hat, dass beispielsweise ein Stück Kuchen uns gut tut. Das kann man eins zu eins auf das Rauchen übertragen.

Und damit schließt sich der Kreis, wir sind wieder bei der 1. Phase der rauchen aufhören Phasen. Hier folgen einige Fragen, die sie sich stellen können, um sich erst einmal darüber klar zu werden, was das Rauchen für Sie bedeutet, welche Emotionen damit verbunden sind, wofür Sie das Rauchen wirklich benötigen.

  1. Was gibt mir das Rauchen?
  2. Was kompensiere ich mit dem Rauchen?
  3. Wofür benutze ich es als Ausrede?
  4. Warum rauche ich?
  5. Warum rauche ich wirklich?
  6. Wie fühle ich mich, wenn ich rauche?
  7. Wann habe ich mich schon einmal so gefühlt?

Die letzten beiden Fragen sind die wichtigsten. Es geht „immer“ nur ums Gefühl. Und wenn Sie herausgefunden haben, wofür das Rauchen steht, fällt es wesentlich leichter, diese unliebsame Angewohnheit ein für alle Mal zu beenden.

Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg!

 

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