Unsere Erde

Unsere Erde – 

Teil 2

Kino ist etwas sehr Schönes. Die Bilder, der Ton, die gemütliche Atmosphäre, alles spricht dafür, einen guten Film zu schauen. So war’s auch beim Film „Unsere ‭Erde“ Teil zwei. Vor einigen Jahren gab es den ersten Teil mit wunderschönen bunten Bildern und viel Informationen und dieser Film hat bleibende Eindrücke hinterlassen. Deshalb war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Um es vorweg zu nehmen, der Film war sehr gut. Es fängt mit einem Sonnenaufgang an und man begleitet verschiedene Tiere in den unterschiedlichsten Gegenden unserer Erde einen Tag lang.

Am Anfang fand ich die Stimme des Moderators Günther Jauch befremdlich, dann gewöhnte ich mich daran. Das wäre der einzige Kritikpunkt an „Unsere Erde“, weil ich glaube, dass es bessere Stimmen, die diesen Film sprachlich begleiten könnten, geben würde. Aber zurück zum Film. Was mir an diesem Film gefiel, war, dass hier Tiere vorgestellt wurden , die nicht im normalen Dokumentations- Alltag zu finden sind.

Unsere ErdeDas wären zum Beispiel die Meeresechsen auf den Galapagos Inseln. Diese Tiere sind wirklich nicht schön. Und trotzdem fiebert man mit den neu geschlüpften Tieren mit. Der Kampf ums Überleben, die Flucht vor den Schlangen ist sehr spannend. Neben dem Besuch eines Pandas, eines Faultieres, welches sich vergeblich auf die Suche nach einem Weibchen macht, war der Kampf der Giraffen sehr eindrucksvoll. Diese Tiere, die sonst eine Wahnsinnsruhe ausstrahlen, können jedoch bei einem Revier Kampf unwahrscheinliche Kräfte entwickeln, um zu klären wer der Stärkere ist.

Für ein Lächeln auf den Lippen sorgte der Bär. Für mich als „Bären-Fan“ war er das Highlight von „Unsere Erde“. Es war sehr schön zu sehen, wie bewegungsfreudig diese Tiere sein können, wenn sie ihr Winterfell loswerden wollen. Automatisch musste ich da an das Dschungelbuch denken , wobei Balu mit musikalischer Untermalung seinen Rücken schuffelt.

Desweiteren war sehr eindrucksvoll das Leben der Eintagsfliegen. Über drei Jahre liegen die Eier im Wasser und dann schlüpfen die Tiere für einen Tag , um wieder dafür zu sorgen, dass neue Eier abgelegt werden. Es muss schön sein, diesen Hochzeitstanz der Eintagsfliegen dort vor Ort zu sehen. Die Einheimischen nennen es das „Blütenfest“ des Flusses.

Neben Pottwalen, Pinguinen,Kolibris und anderen Tieren sind die Bilder wunderschön und nehmen einen für eine kurze Zeit mit in die verschiedenen Gegenden. Die Kameraführung und die musikalische Untermalung sind einzigartig, wobei die Musik an die alten Disney Filme „Die lustige Welt der Tiere“ oder „Die Wüste lebt“ erinnern. Am Ende sieht man Waschbären, die am Stadtrand versuchen, Nahrung zu finden.

Es wird aufgezeigt, wie die Zivilisation uns auch bestimmter Dinge beraubt, zum Beispiel mit dem Tag, also dem Sonnenaufgang zu beginnen und mit dem Sonnenuntergang den Tag zu beenden. Für diesen kleinen, belehrenden Unterton ist natürlich die Stimme von Günther Jauch wie gemacht. Aber vielleicht braucht es das, um bestimmte Dinge einfach wichtig zu machen. Das muss aber der Zuschauer für sich selbst entscheiden.

Wer Lust hat, einfach mal wieder ins Kino zu gehen, sollte sich „Unsere Erde“ anschauen, wenn er noch läuft, um die Kraft der großen Leinwand mit diesen Bildern des Filmes einfach zu genießen. Und nebenbei erfährt man auch viel über eine Tierwelt , die uns noch nicht so allgegenwärtig ist.

Fazit: Unbedingt ansehen!

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