24 Wochen

Gedanken zum Film „24 Wochen“

Gerade habe ich den Film „24 Wochen“ gesehen.
Er beschäftigt mich. Aber das hatte ich erwartet.

Ich möchte jetzt nicht den Inhalt des Films wiedergeben, wen es interessiert, der kann sich informieren.
Aber ich bin unendlich erleichtert! Erleichtert darüber, dass ich nicht so eine Entscheidung habe treffen müssen. Eine Entscheidung, wo man, so glaube ich, schon im Vorfeld weiß, dass es keine richtige Entscheidung geben kann.

Im Film: 24 Wochen sieht man sehr wohl, dass es sich das Paar nicht einfach macht. Zuerst entscheiden sie, das Kind, trotz Trisomie 21, zu bekommen. Eine Entscheidung, die auch im Umfeld des Paares nicht nur positiv angenommen wird.

Dann kommt der Fakt, im 6. Monat der Schwangerschaft, hinzu, dass das Kind zwei Löcher am Herzen hat und man sofort (1 Woche nach der Geburt) operieren muss. Und man weiß auch schon ziemlich sicher, dass es nicht bei der einen Operation bleiben wird. Wieder Überlegen, Abwägen, eine Entscheidung finden.

Am Ende die Entscheidung der Mutter! Sie spürt die Bewegungen des Kindes, sie ist „nah dran.“ Und sie spürt auch die Nadel, die Nadel, die ihr ungeborenes krankes Kind töten wird. Und sie erlebt die Geburt des toten Kindes….

Im Film erzählt die Mutter später, dass sie dieses Kind abgetrieben hat, sie „erfindet“ keine Ausrede. Das ist sehr ehrlich und mutig. Denn sie ist verantwortlich, sie hat die Entscheidung getroffen, dass das Kind getötet wurde.

Ich werde nicht urteilen, was richtig und/oder falsch ist!Es geht nicht, weil es für mich kein richtig oder falsch gibt. Es nützen auch keine Spekulationen etwas, was wäre wenn….

Es lohnt sich, den Film: 24 Wochen anzuschauen. Sehr gute Schauspieler und auch die Idee, „Profis“ mitwirken zu lassen, finde ich besonders. (Die Hebamme hat auf mich sehr positiv nachhaltig gewirkt!)
Aber der Film wirkt nach und wie schon erwähnt, ich musste so eine Entscheidung nicht treffen. Und ich bin sehr erleichtert darüber.

Grit Maleska

 

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