Rumänien 2022 – dieses Mal mit dem Auto

    Dienstag, 19.07.

    Die ersten Vorbereitungen sind erledigt. Alle Vignetten sind gekauft. Am Freitag früh beizeiten geht es los.

    Freitag, 22.07.2022

    Abfahrt

    Hallihallo, nun ist der erste Tag vorbei. Wir sind heute über 1100 km gefahren durch fünf Länder: also Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Rumänien.. Wir sind sehr gut durchgekommen, d.h., ohne Stau. Nur an der Grenze von Ungarn zu Rumänien, da war eine Passkontrolle., Allerdings völlig unspektakulär.

    Dann sind wir in Timisoara, gesprochen höchstwahrscheinlich „Timischoara“, angekommen und haben im Hotel eingecheckt. Das wichtigste war erst einmal zu duschen und dann in den dortigen Pool zu springen.Es war einfach herrlich. Hier haben wir schon gemerkt, wie unkompliziert alles ist. Wir haben lecker zu Abend gegessen ein, ein typisches rumänisches Bier getrunken und dann den Sonnenuntergang genossen. Morgen steht ein Stadtbummel durch Timisoara an, darauf freuen wir uns schon. Liebe Grüße und bis morgen Grit und Ralf

    Übrigens wusstet ihr schon, dass in Rumänien die Uhren 1 Stunde vorgestellt werden müssen d.h. jetzt ist es schon viertel 10 bei euch euch ist es viertel 10 d.h., Prime Time wofür auch immer liebe Grüße😃

    Samstag, 23.07.2022

    Hallihallo, heute war die Stadt Timisoara angesagt.

    Nach einem guten Frühstück sind wir mit dem Taxi ins Zentrum gefahren. Dort haben wir uns die Sehenswürdigkeiten angeschaut und festgestellt, dass die Stadt wirklich unwahrscheinlich viel Potenzial hat. Es sind wunderschöne alte Gebäude zu sehen, die allerdings bei der Restaurierung unwahrscheinlich viel Geld verschlucken.

    Natürlich macht so ein Spaziergang durch die Stadt bei circa 40° durstig. Wir waren in einem sehr sehr schönen Biergarten mit Namen Porto ARTE und haben ein einheimisches Bier genossen. Bei Musik von Johnny Cash und Frank Sinatra haben wir es uns einfach gut gehen lassen.

    Auf den Bildern haben wir versucht festzuhalten, wie schön diese Stadt ist und die Straße mit den Regenschirmen macht einfach gute Laune. Im Anschluss sind haben wir die einheimische Brauerei besucht, die es schon seit 300 Jahren gibt. Es ist eine urige, aber auch moderne Brauerei mit leckerem Bier und guten Speisen. Bei einer Polenta haben wir einfach die Atmosphäre genossen. Den Rückweg haben wir wieder mit einem Taxi zurückgelegt und sind dann zum Pool und haben uns abgekühlt.

    Sonntag, 24.07.

    Heute ging es von Timisoara nach Eselnita. Natürlich gab es zwischendurch noch eine Sehenswürdigkeit, und zwar den Wasserfall von Bigar. Er war nicht so sehenswert, wie wir erhofft hatten. Sowas sieht man auch im Harz.

    Ein paar Schnappschüsse haben wir natürlich trotzdem gemacht,unter anderem, von der Skulptur des Debecal..

    Jetzt lassen wir es uns in der Pension gut gehen, mit Blick auf die Donau und Serbien.

    Hier noch mal der Link für diejenigen, die geschichts- interessiert sind:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Decebalus

    Montag, 25. Juli 2022

    Heute war ein Tag des Autofahrens. Wir sind von Eselnita nach Bukarest gefahren. Allerdings gibt es für die knapp 400 km keine Autobahn. D.h., wir sind immer von Ortschaft zu Ortschaft mit 50, 70 und 100 Km/h gefahren. Das war sehr anstrengend. Allerdings hat man am Rande gesehen, wie das Leben auf dem Lande in Rumänien ist. Man hat wunderschöne Häuser gesehen mit gepflegten Vorgärten, man hat große Bauruinen gesehen und wir haben Häuser gesehen, in denen sogar noch Menschen lebten, obwohl wir gedacht hätten, dass hier niemand mehr wohnt.

    Impressionen vom „Eisernen Tor“

    Unterwegs war auf einmal eine Straßenkolonne. Wir wussten nicht, was ist und sind ganz vorsichtig vorbei gefahren. Am Ende der Straßenkolonne stand ein Bestattungswagen mit einem Sarg plus Inhalt und die Familie stand drum herum. Das war auf der einen Seite schön auf der anderen Seite natürlich befremdlich.

    Es gibt hier übrigens Tankstellen von LUKoil und Gazprom. Scheint sich hier niemand für zu interessieren. Ganz normale Tankstellen eben.

    Irgendwann haben wir dann halt gemacht, und ein Erfrischungsgetränk zu uns genommen. Hier war alles sehr sauber, sehr freundlich, man kommt mit der englischen Sprache weiter und ist auch sehr bemüht unsere Wünsche zu erfüllen.

    Circa 150 km vor Bukarest kam dann endlich die Autobahn und wir konnten mit 130 km/h der Hauptstadt entgegen fahren. Von Beginn an war hier sehr viel Verkehr, die Straßen sind zwar dreispurig in jede Richtung, aber sehr sehr voll. Auch hier prallen die Extreme aufeinander. Moderne Häuser und Häuser, die eigentlich nur abgerissen werden könnten.

    Die Suche nach unserem Hotel gestaltete sich etwas schwierig. Durch die Einbahnstraßen beziehungsweise Straßen, wo man nicht rein durfte, war sehr schwierig unser Hotel zu finden. Aber dann hat es geklappt. Es ist ein sehr einfaches Hotel (bed&breakfest) mit einem Zimmer, zwei Betten, zwei Stühle und ein „Duschklo mit Brause“. Aber ein sehr herzlicher Empfang und alles sehr sauber. Lustig ist das hier unser Zimmer sich in der Love Street befindet, das Zimmer Paris heißt und die Zimmernummer fünf hat. Die Zimmernummern hatten wir auch schon in Timisoara und den Eselnita.

    Nach dem Duschen sind wir in eine rumänische Kneipe gegangen. Allerdings war das schon etwas gehobener Stil. Das Essen war sehr lecker, aber wir merken, wir fühlen uns in einfachen Kneipen einfach wohler. Deswegen sind wir im Anschluss noch zum Italiener um die Ecke und haben dort einen Gin Tonic zu uns genommen und dann ins Hotel zurück.

    Übrigens: Beim Anstoßen sollte man hier nicht „Prost“ sagen, das heißt hier übersetzt „Dummkopf“.🧐!!!

    Dienstag, 26.7.2022

    Hallihallo da sind wir wieder.

    Heute war Bukarest angesagt mit seiner Geschichte und mit seinen Sehenswürdigkeiten. Als erstes haben wir die Metro für uns entdeckt. Mit einem Tagesticket kann man die Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt gut erreichen.

    Auf dem Weg zur Metro Station sind wir Richtung Altstadt gelaufen und haben dort festgestellt, wie viele Kneipen- Gassen es gibt. Am frühen Morgen waren die natürlich noch nicht so besucht, aber wir können uns vorstellen, dass da am Abend der Bär steppt.

    Wir waren auf der Suche nach der Karussell– Bücherei. Es war ein Tipp von einem Bukarest- Insider- Touristen und ich wollte das auf alle Fälle sehen. Es war einfach Wahnsinn. Über vier Etagen, ganz oben ist ein kleines Bistro, wurden Bücher zum Verkauf angeboten unter anderem auch in verschiedenen Sprachen. In der untersten Etage gab es ganz viele Franchise Artikel zu Tod und Teufel.

    Danach sind wir endlich zur Metro gegangen. Hier kann man ein Tagesticket erwerben, umgerechnet zum Preis von vier Euro pro Person. Das Personal war sehr nett und hat uns geholfen die richtigen Karten zu kaufen. Die Metrostationen sind sehr unterschiedlich gestaltet, das liegt natürlich auch daran, dass sie zu verschiedenen Zeitabschnitten gebaut wurden. Durch einen wunderschönen Park sind wir dann zum Art de Triumph in Bukarest gelaufen; so einer steht auch in Paris, aber die Architekten sind damals fleißig rumgereist und haben auch in anderen Ländern solche Bauwerke errichtet.

    Nachdem wir das gesehen hatten, sind wir in ein Museum gegangen, wo verschiedenste Häuser aus den unterschiedlichen Gegenden Rumäniens in einem Museumsdorf zusammen geführt wurden. Das war sehr beeindruckend, da man hier Baugeschichte und unterschiedlichste Architekturen von über 2-3 Jahrhunderten zusammengestellt hat. Die Idee, so ein Dorf zu errichten fanden wir beide ziemlich gut und wir könnten uns das auch für Deutschland vorstellen, zum Beispiel Häuser aus Bayern, von der Ostsee, Häuser von den Sorben oder Ähnliches, auch typische DDR Bauten solche Dinge wären einfach ein Stück Zeitgeschichte.

    Übrigens ist nach unserer Rückkehr ein Themenabend zu diesen über 100 Häusern geplant. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind. Inklusive der Auswertung der Fotos und der geschichtlichen Hintergründe sollte dieser Abend nicht länger als 4-5 Stunden dauern. Sollten Fragen auftauchen, kann es entsprechend länger dauern. Scheut euch nicht, uns dahingehend anzusprechen. 😎

    Nach einer Erfrischungspause, in der ich eine Limonade da simpla trank, haben wir Bukarest weiter unsicher gemacht. Übrigens sind die Limonada simpla sehr sehr sauer. Dazu wird Honig gereicht, damit man den Trank etwas versüßen kann.

    Als letztes historisches Bauwerk Bukarests haben wir uns das Regierungs- Gebäude angeschaut. Es war einfach spektakulär. Laut Wikipedia hat Ceausescu das in circa fünf Jahren im 3- Schicht- System bauen lassen. Wir sind drum herum gelaufen und haben uns es von allen Seiten angeschaut. Es ist ein Monument. Aber auch die Gebäude rundherum strahlen eine unwahrscheinliche Kraft aus. Es war schon spektakulär.

    Beim Anblick dieses Gebäudes muss man unweigerlich an Albert Speer, das englische Königshaus und die russischen Paläste denken. Etwa so, als wenn Ceaușescu gesagt hätte: „Einmal alles!“

    Auf dem Weg zur Metro hatten wir ein Restaurant gefunden, welches in verschiedenen Empfehlungen positiv bewertet wurde. Vor allem, dass hier rumänische Küche noch traditionell hergestellt wird. So wussten wir auf alle Fälle, dass wir dort das Abendessen zu uns nehmen werden.

    Ich hatte mich im Vorfeld schon informiert, welche Speisen unbedingt gekostet werden sollen und vier von den fünf Speisen haben wir dort gekostet und sie alle für gut befunden. Natürlich ist es eine sehr fleischlastige Angelegenheit, aber es gibt die Möglichkeit Polenta, Sauerkraut, Weinblätter nur mit Reis zu sich zu nehmen. Ein typisches rumänisches Bier mit Namen Usus durfte natürlich nicht fehlen.

    In der Unterkunft wieder zurück musste das Duschklo erst mal unseren Tagesschweiß von uns spülen und wir freuen uns auf alle Fälle auf den morgigen Tag. Guts Nächtle.

    Mittwoch, der 27.7.2022

    Hallihallo, da sind wir wieder.

    Heute haben wir in Bukarest geschoppt. Wir haben ein Einkaufszentrum im Internet mit wunderschönen Bildern gefunden und das wollten wir heute besuchen.

    Wir haben wieder die Metro genutzt und haben festgestellt, dass wir schon richtig alte Hasen sind.

    Auf dem Weg dorthin haben wir einen Obst- und Gemüsemarkt gefunden. Er war mindestens so groß wie der Hallesche Markt, überdacht und ganz ganz viele Stände mit tellergroßen Tomaten, festen saftigen Pfirsichen und Melonen in einer überdimensionalen Größe. Bei den Melonen haben wir festgestellt, dass man hier sogar überprüfen konnte, ob die Melonen innen saftig und nicht mehlig beziehungsweise hohl sind. Wir haben gesehen, wie eine Verkäuferin mit so einer Art Käsedingsbums in die Melone reingepiekst und gezeigt hat, dass die Melone innen saftig ist. Wir haben uns zwei leckere Pfirsiche gekauft und an einem Brotstand zwei Teilchen und uns vor dem Shoppen auf eine Bank gesetzt und es uns gut gehen lassen.

    Im Einkaufszentrum selber haben die Bilder nicht gelogen. Auf drei Etagen waren die verschiedensten Geschäfte zu finden, wir sind erst einmal in solche gegangen, die es bei uns in Deutschland nicht gibt. Dabei sind wir auch fündig geworden, Wobei ich sagen muss, dass es sehr viele Artikel in der Größe S beziehungsweise XS gibt. (Passen mir natürlich!!!🤪)

    Was wir aber festgestellt haben, ist, dass alle Verkäufer sehr freundlich waren, und wenn sie mitbekommen haben, dass wir kein Rumänisch sprechen, dann war eine Verständigung über Englisch möglich. Alle hatten ein Lächeln auf den Lippen und es hat Spaß gemacht einzukaufen. 

    Was lustig war, dass hinter dem Einkaufszentrum ein großer Park angelegt worden ist, wo man im See schwimmen gehen konnte , auf vielen Bänken die Möglichkeit hat sich auszuruhen und wo Kinder einen großen Spielplatz finden konnten. D.h., dass die eine Hälfte der Familie einkaufen gehen kann und die andere Hälfte kann draußen spielen. Bei schlechtem Wetter hat man aber hier auch mitgedacht. Ganz oben hat man ein Kinderspielparadies eingerichtet, so ähnlich wie bei IKEA.

    Nach unserer Shoppingtour sind wir wieder mit der Metro, zurück gefahren. Da es uns gestern in der Kneipe mit den rumänischen Spezialitäten sehr gut gefallen hat, sind wir dort wieder eingekehrt und haben ein weiteres rumänisches Gericht kennen gelernt.

    Nach dem leckeren Essen sind wir wieder in die Love- Street ins Paris Zimmer Nummer fünf gegangen und haben geschaut was wir am morgigen Tag unternehmen werden.

    Übrigens: aufgrund der sehr hohen Nachfrage nach den Bauernhaus- Vortrag, müssen wir nun sagen, dass alle Plätze ausgebucht sind. 😕😕

    Mit so einem großen Interesse haben wir nicht gerechnet. 🤪😜😎

    Donnerstag, 27.07.2022

    Aufgrund der Wärme und der wirklich sehr großen Entfernungen haben wir uns entschieden, unsere Reise umzuswitchen.

    Anstatt nach Constanta sind wir heute von Bukarest nach Brasov gefahren mit einem Zwischenstopp in Bran, wo Draculas Burg steht.

    Die Fahrt verlief problemlos. In Bran gibt es genügend Parkplätze, wenn man bereit ist, ein paar Meter zu laufen. So haben wir die Burg gesehen, uns aber entschieden, sie nicht von innen zu besichtigen. Es war einfach zu voll und die Warteschlange war riesig. Da kann man sich vorstellen, wie es am Wochenende aussieht. Dadurch dass ich, Ralf, die Burg auch schon von innen gesehen habe, kann ich sagen, dass es sich nicht unbedingt lohnt. Auch die ganzen Stände sind sehr stark auf Touristen ausgerichtet. Was wir uns aber gegönnt haben, war ein gekochter Maiskolben. Sehr lecker.

    Anschließend haben wir auch die Kneipe wiedergefunden, in der ich vor drei Jahren schon einmal anlässlich unserer Motorradtour war. Hier haben wir ein Käffchen getrunken und eine typisch rumänische Spezialität genossen. Es handelt sich um Papanasi. Das ist eine rumänische Nachspeise beziehungsweise ein Dessert. Es erinnert ein bisschen an die Honigbällchen, die man beim Griechen bekommt. Diese hier sind aber ein wenig größer und fester. Dazu gibt es Heidelbeersauce mit Joghurt.

    Danach ging es weiter nach Brasov. Da es noch relativ früh am Tag war, sind wir gleich noch in die Stadt gelaufen. Hier waren wir überrascht, denn wir hatten ein verschlafenes Städtchen erwartet. Dem war nicht so. Es ist sehr gut gefüllt mit jeder Menge Kneipen und Biergärten und natürlich Touristen. Die Hauptsehenswürdigkeiten heben wir uns für morgen auf.

    Nach einem Stadtrundgang sind wir einer Empfehlung aus dem Reiseführer gefolgt. Es handelte sich um die „Casa Tudor“. Auch hier gab es rumänisches Essen. Sehr leckere Küche, aber auch wieder ziemlich fleischlastig.

    Sehr witzig war, dass wir durch Zufall entdeckt haben, wo Peter Maffay zur Schule gegangen ist. Beweisfotos haben wir natürlich auch gemacht.

    Jetzt sitzen wir auf dem Balkon, genießen den Blick auf die Berge, die wirklich angenehmen Temperaturen von etwa 25° C und den gestern gekauften Wein. dabei erinnerten wir uns an früher. Bitte das Etikett beachten! 😀😎

    Blick von unserem Balkon

    Freitag, 29.07.2022

    Nach dem Ausschlafen ging es heute wieder nach Brasov (Kronstadt).

    Als erstes waren der schwarze und dann der weiße Turm an der Reihe. Es ist hier zwar nicht so warm, wie in Bukarest, aber dafür herrscht eine ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit. Das machte den Aufstieg natürlich nicht leichter. Aber genug des Jammerns, wir sind ja nicht zum Spaß hier.

    Der Aufstieg zu den Türmen war okay. Nur erschließt sich nicht unbedingt, warum ein Turm schwarz und der andere weiß sein soll. Gefühlsmäßig sind beide hell. Der Ausblick über die Dächer der Stadt entschädigte aber bei beiden Türmen.

    Im Anschluss sollte es zur ersten Schule Rumäniens gehen. Auf dem Weg dahin haben wir gleich die schmalste Gasse in Augenschein genommen. Davor war noch ein leckerer Kaffee angesagt, zusammen mit hausgemachten Eclairs in einer Schokoladenmanufaktur.

    Zur Schule muss man sagen, dass es schon sehr interessant war, aber dass dem gesamten Gelände eine umfassende Sanierung gut täte.

    Auf dem Rückweg gab es ein leckeres Eis. Es schmeckte schokoladiger als die Schokolade selbst.

    Auch die schwarze Kirche war recht interessant.

    Im Supermarkt haben wir noch einen zweiten Wein entdeckt, den es früher immer gab. Und zwar die Marke „Cotnari“. Mal sehen, wie der sich schlägt.

    Außerdem gibt es hier Bier in Abpackungen von bis zu 2,5 Litern. Da bekommt der Satz: „Wir trinken erst mal ein, zwei Bier.“ eine völlig neue Bedeutung!

    Und ich habe es immer gewusst: der russische Wodka heißt gar nicht „Stolichnaya“…

    Morgen geht es dann weiter nach Sibiu (Hermannstadt).

    Erkenntnis des Tages: rumänische Katzen sind sehr entspannt und rumänische Autofahrer hupen gern.

    Samstag, 30.07.2022

    Hallihallo!

    Heute sind wir von Brasov nach Sibiu gefahren, das waren ungefähr 150 km. Der Weg dorthin war diesmal nicht so beschwerlich, da nicht zu viele Ortschaften im Weg waren. ☺️ Unterwegs haben wir einige Schnappschüsse gemacht, wie zum Beispiel die andere Sichtweise, dass Stromkästen außen am Haus dran sind oder ganz viele Horste mit Störchen. Wir haben auch noch versucht, die Landschaft einzufangen. Auf der einen Seite waren die Berge (Karpaten) und auf der anderen Seite das flache Land mit den Sonnenblumen- und Maisfeldern.

    In Sibiu angekommen haben wir gleich unser Auto am Hotel geparkt und sind dann in die Stadt gelaufen. Auf dem Weg in die Altstadt sind wir durch einen wunderschönen Park gegangen, und haben drei Brautpaare gesehen.

    Als wir im Zentrum waren, haben wir gesehen, dass ein Unwetter drohte und wie durch Zufall sind wir in ein Einkaufszentrum, die Promenada-Mall gegangen und haben uns vor dem dann doch nicht stattfindenden Regen geschützt. Erst mal ein Käffchen und eine Limonade und dann haben wir uns einfach durch die Geschäfte treiben lassen und hier und da ein kleines Teilchen gekauft.

    Aber wir sind ja nicht nur zum Shoppen hier, denn ich wollte ja unbedingt auf die Lügenbrücke in Sibiu. Ich hatte mir schon ganz viele Fragen ausgedacht, die ich dem Ralf stellen werde, aber ich habe es auf zwei Fragen reduziert.

    Dann haben wir uns noch den Marktplatz von Sibiu angeschaut, auch wieder ein wunderschönes Prachtstück von Architektur und Planung in der damaligen Zeit und sind langsam Richtung Hotel gelaufen.

    Auf dem Weg sind wir noch eingekehrt und jetzt sitzen wir auf dem Balkon und nehmen noch ein Erfrischungsgetränk zu uns. In der Kneipe unter uns findet entweder eine Hochzeit oder ein anderes Fest statt, jedenfalls hören wir hier einen Mix aus ungarischen Weisen und Popmusik. Wir schauen dem Regen zu und lassen den Tag langsam ausklingen!!! Guts Nächtle!

    und hier gehts’s weiter…

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