Sind Geschirrspüler verantwortlich für Burnout?

Sind Geschirrspüler verantwortlich für Burnout bzw. Depression bei Frauen?

Zunächst eine kurze Warnung! Sollten Sie oder ein naher Angehöriger oder Freund von Burnout oder Depression betroffen sein, sollten Sie vielleicht nicht weiterlesen. Ich möchte mich mit diesem Artikel keinesfalls über Betroffene lustig machen oder Probleme klein reden. Ich berate und behandle auch selbst Menschen in meiner Praxis zu diesem Thema und weiß, welche Schwierigkeiten diese Menschen haben können.

Wenn man während des Urlaubs ohne den Alltagsstress (obwohl ich das Wort Stress eigentlich nicht mag) einmal ohne nachzudenken darauf los sinniert, kommen einem die tollsten Gedanken.

Diese möchte ich jetzt gern mit Ihnen teilen. Sie müssen natürlich nicht mit diesen Ausführungen einverstanden sein, manchmal sind sie vielleicht auch ein wenig weit hergeholt, nichts desto trotz wäre eine Verbindung möglich.

Wie komme ich nun zu der Behauptung, dass Geschirrspüler möglicherweise (mit) dafür verantwortlich sind, dass Frauen häufiger Burnout beziehungsweise eine Depression bekommen?

Es wurde in Studien darauf hingewiesen, dass jeder Mensch einen unterschiedlichen Umgang mit Stress hat und auch auf unterschiedliche Art und Weise entspannt. Für den einen ist es Yoga beziehungsweise Meditation, für den anderen ist es exzessiver Sport, für den dritten vielleicht das sich berieseln lassen vom Fernseher, für manchen ist es aber auch zum Beispiel das Abwaschen. Ein nicht unerheblicher Teil der Frauen schien sich beim Abwaschen entspannen zu können. Wenn man diese Tätigkeit einmal näher betrachtet, wird man feststellen, dass man sich beim Abwaschen nicht stark konzentrieren muss, trotzdem aber aufmerksam ist und eine bestimmte Reihenfolge einhalten muss (Gläser zuerst, Töpfe zuletzt).

Und wenn man fertig ist, ist das Ergebnis sichtbar. Der Geschirr-Berg ist verschwunden beziehungsweise sauber und wenn hinterher gleich noch abgetrocknet wird, sieht auch die Küche wieder ordentlich aus. Die Frau ist zufrieden mit sich, sie hatte in der Küche höchstwahrscheinlich ihre Ruhe, der Mann im Wohnzimmer vor dem Fernseher, vielleicht mit einem Bier, auch.

Beide sind entspannt, hatten jeweils eine kurze Auszeit voneinander und können nun die nächste Zeit wieder gemeinsam verbringen.

Doch wie sieht es denn heute aus, mit der ganzen modernen Technik?

Nach dem Essen wird der Geschirrspüler bestückt, eventuell muss der Mann auch noch mithelfen. Anschließend ist für beide Freizeit, aber auch nicht so viel, dass es sich lohnen würde, eine andere wichtige Tätigkeit anzufangen.

Was passiert also? Mann und Frau sind gestresst. Keiner hat seine Ruhe vor dem anderen, Spannungen sind vorprogrammiert. Der Frau fehlt die Bestätigung, dass sie etwas vollbracht hat, sie hat keine Ruhephase, der Mann hat ebenfalls keine Ruhephase, weil die Frau ja immer präsent ist.

Wir wissen heutzutage, dass Burnout oder auch Depressionen dann entstehen, wenn ein dauerhafter Stress vorhanden ist, der nicht abgebaut werden kann. (Ich werfe hier bewusst die Krankheitsbilder von Depressionen und Burnout in einen Topf, wer das vom medizinischen Standpunkt nicht nachvollziehen kann, möge einfach nicht weiterlesen. Außerdem ist dieser ganze Artikel nicht unbedingt bierernst zu nehmen. Er entstand aus einer Laune heraus, die gezogenen Schlussfolgerungen mögen völlig abstrus sein, sind aber doch meiner Meinung nach im einen oder anderen Fall durchaus möglich.) 😄

Folglicherweise ist es möglich, dass das Abwaschen per Hand einer Depression beziehungsweise einen Burnout verhindern kann, oder?

Was können wir nun aus dieser Betrachtung mitnehmen? Technische Geräte sind möglicherweise nicht nur verantwortlich für Burnout oder Depressionen, sie können auch Beziehungskrisen hervorrufen.

Wie können wir das verhindern?

Gerade in der Beziehung zwischen Mann und Frau (natürlich auch zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern) ist es unumgänglich, miteinander zu kommunizieren/zu reden. Die meisten Missverständnisse entstehen, wenn nicht miteinander geredet wird. Äußerungen oder Gesten werden falsch gedeutet. Und schon ist der Streit vorprogrammiert.

Ein möglicher Lösungsvorschlag von meiner Seite wäre, dass Bestücken und oder auch das Ausräumen des Geschirrspülers gemeinsam zu erledigen oder, dass der Partner der nicht aktiv in der Küche unterwegs ist, eine adäquate Tätigkeit durchführt, die in beiderseitigem Interesse ist. So fühlt sich niemand benachteiligt oder übervorteilt und ein möglicher Streit kann vermieden werden. Und natürlich können beide Partner mehr freie Zeit genießen, auch gemeinsam.

Neue technische Geräte sind also nicht per se schlecht, wir müssen sie nur angemessen in unseren Alltag integrieren. Und das geht über die bloße Gebrauchsanweisung weit hinaus.

Wie schon oben erwähnt, ist dieser Artikel nicht ganz ernst gemeint, eher mit einem Augenzwinkern. Vielleicht findet sich aber doch der ein oder andere daran wieder. Dann lohnt es sich, darüber nachzudenken.

Kommentare zu diesem Artikel sind erwünscht, selbstverständlich auch negative, solange sie in einem zivilisierten Tonfall dargelegt werden. Schließlich ist dieser Artikel auf meinem Mist gewachsen. Er stellt also meine eigene Meinung da. Sie können natürlich vollkommen anderer, gegensätzlicher Meinung sein. Gerade davon (Austausch) lebt diese Website. Sie soll anregen, nachzudenken. Nicht mehr und nicht weniger.

Alles Gute

Ralf

 

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