Thailand Reiseblog – 4. Teil

17. Tag

Nach dem Frühstück haben wir heute ausgecheckt und sind mit dem Taxi zur Fähre gefahren. Die Abfertigung am Pier war etwas kurios, zumindest für unsere Verhältnisse. Es fehlte auch wieder eine klare Beschilderung, sie war jedenfalls für uns nicht sichtbar.

Aber die Thais haben das alles super im Griff. Außerdem war es gut, dass wir die Fähre schon vorgebucht hatten, denn unsere Fähre war ausgebucht. Die nächsten müssten dann immerhin 6 Stunden warten.

Die Überfahrt selbst verlief entspannt, auch die Organisation vor Ort war super. Wir wurden von der Fähre wieder abgeholt und direkt ins Hotel gebracht, hier auf Koh Samui.

Die Hotel-Lobby

Mit einem Golf-Car wurden wir zum Zimmer gebracht.

Unser Hotel ist etwas außerhalb vom Zentrum, wobei es schnell zu erlaufen ist. Wir hatten ein Upgrade bekommen, d. h. einen Bungalow, aber wir haben noch einmal getauscht, da dieser sich direkt hinter dem Restaurant befunden hat und wir ständiges Geschirrklappern und die Klimaanlage (Kühlung) gehört haben.

 

Das neue Apartment ist in Ordnung. Nachdem wir richtig angekommen sind, haben wir nochmal einen Pool gecheckt und waren auch noch im Meer baden. Obwohl es geregnet hat, war das überhaupt nicht dramatisch, das Wasser ist warm und nach ca. einer Stunde war alles vorbei. Es kam übrigens Regen von oben, von unten, von der Seite….(🙈)

Der Strand hier ist angenehmer als auf Koh Phangan, der Sand ist feinkörniger und man ist auch schneller im Wasser, Ebbe und Flut machen sich nicht so doll bemerkbar.

Abends sind wir wieder losgezogen und haben auch wieder thailändisch gegessen, sehr gut übrigens.

Da drin sind die Soßen, kein Alete! 😂

Den Abend haben wir entspannt auf der Terrasse ausklingen lassen, schon Pläne für den nächsten Tag geschmiedet und leider auch schon die ersten Moskitos bemerkt, die uns auch gestochen haben.

Gut zwei Wochen hatten wir ja Glück, nun ist es halt soweit.

Übrigens: In jedem der Hotelzimmer gab es nur eine Bettdecke, diese war also mehr breit als lang, und wir haben sie uns natürlich freundschaftlich geteilt (😉). Aber es ist schon eine Umstellung.

PS: Hier noch mal ein kurzes Video, wie die Toilettenspülung funktioniert. Natürlich für das Video nur mit klarem Wasser, als Muster.

PPS: Thema Shopping:

Wenn jemand einen Thailand-Urlaub plant und auch das Shoppen nicht zu kurz kommen soll, sollte dies, wenn möglich vorher in Bangkok erledigt werden, da hier (auf den Inseln und auch vorher in den Städtchen, wo wir waren) die Möglichkeiten beschränkt waren beziehungsweise sind.

18. Tag

Hallihallo guten Morgen,

Heute ist ein wunder wunder wunder wunderschöner Tag, denn heute ist der Mann zum ersten Mal auf dem Mond gestiegen, beziehungsweise hat seinen Fußabdruck hinterlassen. Zufällig ist das auch mein Geburtstag. 😀

Um 7:13 Uhr erwachte ich und wurde mit einem Kerzchen auf einem Schokoladenriegel geweckt. Danach ging es zum Frühstück, und hier ist das Frühstück wieder so gestaltet, dass auch einheimische Speisen zu finden sind. Das finde ich sehr schön.

Nach dem ausgedehnten Frühstück am Meer sind wir spazieren gegangen, ein bisschen ins Zentrum in Richtung Chaweng. Der Strand ist märchenhaft, man merkt auch gleich, dass hier mehr Touristen sind, aber an so einem Tag ist das alles gar nicht so tragisch.

Das Zentrum von Ko Samui ist etwas gewöhnungsbedürftig. Viele Massageläden und Restaurants, weniger Geschäfte zum Shoppen.

Im Reiseführer ist der Reggae Pub angepriesen und das sollte unser Ziel sein. Wir haben ihn auch gefunden, mussten aber durch das Rotlichtviertel Ko Samuis. Um diese Zeit (Vormittag) war natürlich nicht viel los. Aber man konnte sich vorstellen, abends mit den Lichtern, dass da mehr geht. Der Reggae Club hatte leider zu, so sind wir dann in einen anderen Pub gegangen und haben dort eine Erfrischung des einheimischen BIers zu uns genommen sowie ein kleines Kostehäppchen: Cashew- Kerne mit spicy Peperoni und Frühlingszwiebeln mit Zitronensaft und das ganze geröstet, also warm.

Nach dem Rückweg sind wir erst mal ins Meer gesprungen, blauer Himmel, warmes Wasser, einfach wunderschön. Ein Geburtstagswunsch war, am Strand eine Thai Massage zu genießen. Und das habe ich auch gemacht beziehungsweise wir, natürlich getrennt. Es war einfach schön, das Meer rauschen zu hören und sich verwöhnen zu lassen.

Nach der Erholung war es Zeit zum Abendessen. Bevor wir allerdings los gegangen sind, war eine kleine Überraschung in unserem Bungalow, nämlich ein kleiner Geburtstagskuchen für mich. Siehe Bild.

Zum Abendessen wollte ich ein neues kleines Restaurant ausprobieren, allerdings ist der Ralf mit mir einen anderen Weg gegangen und auf einmal waren wir am Strand. Dort war ein kleiner Pavillon aufgebaut, bespannt mit weißen Laken, ein Tisch und zwei Stühle aufgestellt mit Blumenschmuck, und das war extra für mich. Jeder, der mich kennt weiß, wie schwer es ist mich sprachlos zu sehen. Ich war es einfach und hab mein Grinsen gar nicht aus dem Gesicht gekriegt.

Es gab ein viergängiges Menü, angefangen hat das Ganze mit einem Salat und Hähnchenspießen und Hähnchen- Stückchen im Bananenblatt sowie Gemüse. Danach gab es ein Süppchen mit Meeresfrüchten (war ziemlich lecker, obwohl ich bei Meeresfrüchten sehr skeptisch bin) und als Hauptgericht gab es Reis mit naturgebratenen Hühnchen und dazu eine scharfe Soße und knackiges Gemüse (so knackig wie ich). Den Abschluss bildete eine Obstplatte und wir waren wirklich voll. Die ganze Zeit war ein Diener an unserer Seite, der uns immer Wasser und Wein nachgeschenkt hat. Wie auf dem Bildern zu sehen ist, wird es auf Ko Samui sehr schnell dunkel, aber mit den Lichtern und den Kerzchen war das alles sehr schön anzusehen.

Es war ein wunderwunderwunder wunderschöner Tag mit einer Wahnsinns-Überraschung und auch die vielen lieben Grüße per WhatsApp waren wunderschön zu lesen. Ein toller Tag..

19. Tag

Heute haben wir uns wieder ein Moped ausgeliehen, nein einen Roller. Der war für meinen Geschmack etwas klapprig. Damit sind wir dann zum „Großen Buddha“ gefahren.

Anschließend sollte es in den „Tarnim Magic Garden“ gehen, wo die verwitterten Buddhas stehen. Der Weg dahin war gelinde gesagt interessant, weil das 🏍 Berg hoch so stark abgebaut hat, dass wir schon absteigen und schieben wollten. Die Minimalgeschwindigkeit lag bei etwa 16 KMH. Der magische Garten war wunderbar, hier hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben.

Nach diesem sehr beeindruckenden Garten wollten wir uns noch die Steinformationen angucken, die in den Reiseführern angepriesen werden. Oma und Opa. Wir müssen aber feststellen, dass das nicht so sehr spektakulär war, gerade nach dem Buddha Garten.

Hier die Legende dazu:

http://www.thailand-reiseinfo.net/ko-samui/sehenswuerdigkeiten/hin-ta-hin-yai

Das Moped haben wir auch gleich wieder abgegeben, falls wir morgen noch mal eins leihen, nehmen wir ein anderes.

Nach dem Baden im Meer sitzen wir jetzt gerade wieder in einer einheimischen Gar-Küche/Restaurant und genießen leckeres thailändisches Essen. Außerdem ist hier das WLAN besser. Liebe Grüße bis morgen

Die allseits gegenwärtigen Echsen

PS: Etwas nervig sind die Taxis hier, egal ob Sammeltaxis oder die normalen. Ständig wird man angehupt, ob man nicht mitfahren will beziehungsweise ein Taxi benötigt. Wir hatten schon überlegt, und T-Shirts machen zu lassen mit der Aufschrift: „No Taxi!“ 😀

Aber nein, wir sind ja nett!!!

(Bitte keine Kommentare dazu!) 😂

20. Tag

Heute haben wir uns noch einmal ein Moped ausgeliehen, weil wir an den „Coral Cove“ fahren wollten, weil man dort ohne großen Aufwand gut schnorcheln kann. Vor allem für uns Anfänger ist das völlig ausreichend. Und die angebotenen Touren zu den Nachbarinseln mit explizit ausgewiesen Schnorchel- Stellen fanden wir nicht angemessen und überteuert.

Außerdem waren das immer gleich Tagestouren mit allem Schnickschnack wie Besichtigungen von Fischerdorf an und umfangreichen Essen.

Also haben wir an einem Kramladen angehalten und uns Taucherbrillen besorgt. Eine war o. k. die andere haben wir gleich wieder entsorgt, weil zu viel Wasser rein kam. Der Strand mit den Korallen war für uns ziemlich spektakulär, passionierte Taucher werden sicherlich nicht so viel Freude da haben.

Da das Schnorcheln auch ganz schön schlaucht, sind wir danach kurz zurück ins Hotel, haben uns umgezogen und haben danach noch einen kleinen Stadtbummel gemacht. Bei unserer gestrigen Tour haben wir noch eine kleine Einkaufsmeile entdeckt, die wir uns heute ansehen wollten.

Neben vielem touristischen Schnickschnack gibt es dort auch viele Gaststätten, teilweise mit spektakulärem Meerblick.

Ein Tretboot…

Anschließend waren wir noch in einen großen Supermarkt, ähnlich wie Real in Deutschland. Dort haben wir auch noch ein paar Kleinigkeiten gefunden.

Jetzt sitzen wir wieder auf der Terrasse, lassen es uns gut gehen, springen nachher noch mal ins Meer und schauen mal, wo wir heute Abendessen gehen.

Bis morgen

Letzter Tag

Heute ist unser letzter Tag in Thailand. Bevor es morgen zurückgeht nach Hause. Im Moment sitze ich gerade in der Lobby, weil hier das WLAN am besten ist und ich etwas Geschwindigkeit brauche, um die Videos hochzuladen.

Rückblickend kann man sagen, dass dieser Reise Blog nicht nur für die Daheimgebliebenen eine gute Sache ist, sondern auch für uns. Ansonsten wären es so viele Eindrücke, die sich eventuell überlagern, dass man sich am Ende gar nicht mehr an alles erinnern kann. Und so ist es wie ein kleines Tagebuch. Danke noch mal, Laura, für diesen Denkanstoß.

Im folgenden Video seht ihr eine Mangosteen- Frucht, wie sie hier an fast jedem Straßenstand verkauft wird, meistens drei Stück für 100 Baht. Laut Wikipedia ist sie sehr gesund. Und wir haben uns hier einmal für euch geopfert, und die Frucht getestet. Sie schmeckt ein bisschen wie Litschi.

Den heutigen Tag verbringen wir im Hotel beziehungsweise am Pool bzw. am Strand, werden uns noch einmal massieren lassen und die Hotelbar am Strand besuchen, abends noch einmal schön thailändisch essen gehen und morgen früh um 4:30 Uhr werden wir hier vom Hotel abgeholt.

Die letzten Bilder vom Strand 🏖 und natürlich der Strandbar. 😀

Nicht vorenthalten wollen wir euch den rosafarbenen Ventilator im Restaurant. Bei uns undenkbar. Warum eigentlich?

Dann geht es zum Flughafen nach Ko Samui, dann über Bangkok und München nach Leipzig, wo wir von Ralf Junior abgeholt werden.

Ein wunderbarer Urlaub geht zu Ende, aber wir freuen uns auch schon wieder auf zu Hause.

Heimreise

Hier noch ein paar Impressionen von unserer Heimreise.

Ein kleines Resümee

Was uns noch aufgefallen ist, dass es hier abseits der Hauptstraßen sehr dreckig ist, es liegt sehr viel Müll herum, die Menschen hier scheint es aber nicht zu stören. Meine Vermutung ist, dass es vielleicht an der Mentalität liegt, möglicherweise ähnlich den Zigeunern. Grits Vermutung ist, dass die Menschen hier einfach vom Müll überrannt wurden, als der Tourismus Einzug hielt.

Auf der anderen Seite leben die Familien hier enger zusammen, und die Alten werden nicht versteckt. So haben wir einmal an einem Imbiss etwas getrunken, da saß die Oma mit im Gastraum. Sie hat da niemanden gestört, konnte aber noch am Leben teilnehmen und bekam auch immer noch neuen Input.

Tja, was ist nun wichtiger, unsere geliebte Ordnung oder die Herzlichkeit und das Familiäre?

Wie auch immer, ein schönes Land. Dauerhaft leben möchte ich hier persönlich aber nicht.

Was ich für mich noch mitnehme, ist dass ich mich bemühe, mein oder unser weit verbreitetes Sicherheitsdenken noch mehr herunter zu fahren, weil wir uns damit so sehr einschränken. Ein Beispiel ist hier das Roller fahren. Alle haben uns gewarnt, passt bloß auf, und was ist passiert: nichts! Dann sind wir hier beim ersten Mal noch mit langer Hose gefahren, gestern das kurze Stück vom Strand zurück hier her zum Hotel (etwa 5 km) sogar mit kurzer Hose und Flipflops. Wobei ich sagen muss, ich habe lieber feste Schuhe an zum Motorrad fahren. Man hat da einfach mehr halt. Smiley

Natürlich, passieren kann immer etwas. Aber man muss sich einfach drüber im Klaren sein, eine absolute Sicherheit gibt es einfach nicht. Und genauso verhält es sich mit vielen anderen Sachen, wo ganz viel mit der Angst gespielt wird, die uns extrem in unserer Lebensqualität einschränkt. Da heißt es jetzt noch mehr aufpassen beziehungsweise selbstständig denken.

 

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