Thailand Reiseblog – 2. Teil

7. Tag – Fortsetzung

Hallihallo und guten Morgen.

Eigentlich wollten wir heute Morgen mit der Metro und dem Airportlink zum Flughafen fahren und unser Mietauto übernehmen. Es kam anders.

Kurz bevor wir los wollten, klingelte unser Zimmertelefon und es wurde uns gesagt, dass das Mietauto jetzt da ist. Also am Hotel, mitten in Bangkok!🙈Überraschung!!!

Also die ganze schöne Planung, dass wir den Innenstadtverkehr von Bangkok umgehen, war für die Katz. Aber was soll’s, da mussten wir eben durch. Letztendlich war es schon ein wenig aufregend, aber wir haben es gemeistert. Linksverkehr an sich ist nicht so dramatisch, vor allem wenn man es vorher schon ein Weilchen beobachtet hat. Interessant ist logischerweise das Abbiegen und das Einfahren in den Kreisverkehr. Womit ich mich am Anfang schwer getan habe, war das Blinken mit der rechten Hand und dem dazugehörigen Schalter auf der rechten Seite des Lenkrades. Der Scheibenwischer hatte etwas zu tun, obwohl es nicht regnete!!!😉

Auf die vielen Mopeds zu achten, die links und rechts an uns vorbei fuhren, war am Ende nicht so schlimm, wie vorher angenommen. Man muss halt einfach sehr aufmerksam sein.

Salzgewinnung und Verkauf in Thailand

Auf unserem Weg nach Hua Hin sind wir noch in der Khao Luang Cave (Höhle) gewesen, die auch einen Tempel beherbergt. Das war ziemlich spektakulär.

Auf dem Weg zur Höhle sind uns frei laufende Affen begegnet.

Nach circa 190 km sind wir dann gegen 15:30 Uhr hier in Hua Hin angekommen. Das Zimmer hier im Loligo- Ressort ist in Ordnung, die Bedienung ist sehr nett, wie eigentlich überall.

Einzig die Aussicht aus unserem Hotelzimmer ist etwas befremdlich, wir schauen auf Bauruinen. Aber gleich rechts daneben ist auch das Meer zu sehen, Fußweg circa 100 m. Wir waren natürlich auch gleich am Meer, sind am Strand entlang gewandert, haben einige interessante Wassertierchen gesehen und schließlich auch sehr gut zu Abend gegessen.

Chang-Bier schmeckt.

Grüner Pfeffer muss nicht hart sein, schmeckt auch lecker als Gemüse.

Nach einer kurzen Erfrischung im Pool lassen wir den Abend jetzt ausklingen und melden uns morgen wieder. Bis dahin.☺️

8. Tag

Heute Morgen haben wir schön ausgeschlafen. Das Frühstück war in Ordnung. Das Personal war wirklich sehr bemüht, fast schon zu viel.

Danach hatten wir ungefähr 280 km vor uns. Einen Halt haben wir beim Khao Chong Krachok gemacht.

Hier sind sehr viele Affen zu Hause. Sie waren größtenteils friedlich, nur auf dem Rückweg wurde Grit von einem erwischt.

Auf dem Weg kamen wir in zwei Polizeikontrollen.😳 Bei der einen handelte es sich um eine Geschwindigkeitskontrolle. Hier saß am Straßenrand völlig unscheinbar ein Mann mit einem Messgerät und circa 150 m später wurden die Autos heraus gewunken. Uns hat man gefragt, woher wir kommen und wohin wir wollen und dann durften wir weiterfahren.

Lustig war auch zu sehen,wie viel mit einem Moped beziehungsweise einem kleinen LKW in Thailand transportiert werden kann. 🙈 Auf die Schnelle haben wir zwei Bilder gemacht,war schon spektakulär.

Nachfolgend zwei Bilder einer Raststätte, wo wir auch getankt haben. Beim Tanken wird einem ein Schild aufs Auto getan, und eigentlich wird einem alles abgenommen. Vom Tankvorgang bis hin zum Bezahlen. Da wird das natürlich nicht wussten, waren die Leute dort etwas irritiert.

Sehr interessant war auch die Toilette. Man nimmt den kleinen Eimer beziehungsweise Schöpfkelle und spült selbst nach.

Hier in Chumphon wohnen wir in einem Golfhotel. Die Einrichtung ist in Ordnung, nur mussten wir das Zimmer reklamieren, weil es etwas muffig roch.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass im Moment keine Hauptsaison ist und die Zimmer sehr selten belegt sind. Wenn die Klimaanlage ein Weilchen läuft, geht es. Der Strand ist nicht so besonders, relativ viel Müll. Lädt also nicht zum Baden ein. Essen waren wir in einem kleinen Restaurant genau gegenüber des Hotels. Es war sehr einfach, aber das Essen war hervorragend.

Anschließend haben wir noch eine schöne halbe Stunde im Pool verbracht. Da das Hotel zur Zeit sehr wenig belegt ist, waren wir die meiste Zeit allein im Pool. ☺️

Alles in allem kann man sagen, dass das Hotel für die Durchreise o. k. ist, einen längeren Aufenthalt würden wir hier aber nicht verbringen wollen.

Morgen geht es dann weiter nach Ranong. Mal sehen, wie die Thermalquellen sind.

9. Tag

Heute Morgen sind wir etwas gerädert aufgewacht. Der Grund war, dass wir die Klimaanlage die ganze Nacht laufen lassen mussten und es bei diesen Modellen hier keinen Flüstermodus gibt. Es ist also relativ laut. Klima ausschalten ist aber auch schlecht, weil sonst die Temperatur im Zimmer innerhalb von gefühlt einer halben Stunde um 5° Celsius ansteigt.

Das Frühstück war in Ordnung. So sind wir dann gegen 10:30 Uhr losgefahren Richtung Ranong.

Die Fahrt war ziemlich entspannt, es waren auch nur 140 km. Obwohl wir auf dem so genannten Highway gefahren sind, haben wir auch relativ viel von der Umgebung und den Lebensverhältnissen der Menschen hier mitbekommen. Es gab auch wieder eine Verkehrskontrolle. Wahrscheinlich immer an der Grenze zu einem neuen Gebiet oder einer neuen Region, vielleicht vergleichbar bei uns mit den Bundesländern.

Auf dem Weg zum Hotel haben wir bei den heißen Quellen von Ranong halt gemacht. Es gibt hier einen kostenlosen, aber auch einen kostenpflichtigen Teil. Wir haben uns dafür entschieden, den sagenhaften Preis von 40 Baht (1,14 €) pro Person zu zahlen. Dafür gab es ein Handtuch, eine Umkleide, eine Dusche und Wasser zum Trinken. Außerdem gab es vier verschieden heiße Pools, so dass man sich langsam an die heiße Temperatur gewöhnen konnte.

An dieser Quelle bleibt man natürlich nicht sehr lange, wir waren also etwa 14:00 Uhr im Hotel. Das Personal hier ist nett, spricht nicht ganz so gut Englisch wie in den anderen Hotels, aber man kann sich gut verständigen. Das Hotel hat eigene heiße Quelle, die wir nachher noch ausprobieren werden.

Die Zimmer sind o. k., der Pool auch. Heute Abend werden wir wohl mal im Hotel essen ist. Es gibt ein Steakbuffet für 199 Baht (5,65 €) pro Person. Ich denke, da kann man nichts falsch machen.

Während ich jetzt hier schon für unseren Blog schreibe, nimmt Grit eine Thaimassage in Anspruch. Auch da sind die Preise sehr zivil. Also nicht vergleichbar mit Deutschland. Mal sehen wie es war.

Hallihallo da bin ich! Die Massage war wunder-, wunder,- wunderschön. Für 90 Minuten 100-prozentige Handarbeit an mir (🙈) habe ich 400 thailändische Bath bezahlt, was umgerechnet circa 12-15 € entspricht. Es war nicht zu vergleichen mit der thailändischen Massage in Bangkok. Die Masseurin hat viel mit ihren Unterarmen gearbeitet und viel gedrückt und geschoben (weiß nicht, wie ich es anders formulieren soll). Mit den Füßen hat sie angefangen, ging dann über die Seiten, dann kam der Rücken und zum Schluss eine Kopfmassage. Ich hatte die ganze Zeit ein sehr angenehmes Gefühl, der Raum war abgedunkelt und es lief eine thailändische Musik im Hintergrund. Ich hatte einfach eine entspannte anderthalb Stunde (und der Ralf auch 😉).

Nachtrag: Wir haben noch ein wenig im Pool entspannt, das Hotel hat übrigens auch heiße Quellen, die wir mit nutzen konnten.

Das Abendessen hat gehalten, was versprochen wurde. Es war reichhaltig und lecker.

Trotz allem muss man sagen, (wir hatten ja nun den direkten Vergleich), dass thailändisches Essen nicht so schwer im Magen liegt.

10. Tag

Heute hatten wir einen sehr sehr langen Anfahrtsweg nach Krabi. Trotzdem haben wir ausgeschlafen und gut gefrühstückt und sind den Highway entlang gedüst. Unterwegs haben wir wieder verschiedene Eindrücke vom Land mitnehmen können. Einige Schnappschüsse konnten wir auch machen, zum Beispiel einen wirklich hohen Bus oder die Stände am Straßenrand, wo die verschiedenen Früchte verkauft werden.

Des weiteren nutzen die Beifahrer der Mopeds vor allem die Mitfahrer die Zeit,um aufs Telefon zu schauen und Nachrichten weiter zu geben. Dabei machen auch die einen sehr entspannten Eindruck.

Ungefähr auf der Hälfte des Weges haben wir wieder einen Stopp eingelegt und haben einen Kaffee bei der Kette Amazon getrunken.

Heute waren wir etwas cleverer, da wir beim letzten Mal einen Eiskaffee bestellt hatten, und im wahrsten Sinne des Wortes eiskalten Kaffee bekommen haben. Das war für uns schon sehr ungewöhnlich. Und dann sind wir von einem Wolkenbruch überrascht worden. Es regnete ca. 30 Minuten, als ob es kein Morgen gäbe.😳

Nach insgesamt 6 Stunden Fahrt sind wir endlich in Krabi angekommen. Die Suche nach dem Hotel gestaltete sich etwas schwierig, da es sehr versteckt liegt. Und bei manchen Straßen wussten wir nicht wirklich, ob man da reinfahren darf oder nicht. Nichts desto trotz haben wir das „La Playa Krabi“ gefunden. Wir sind sehr herzlich mit einem Getränk begrüßt worden, die Zimmer sind sehr großzügig. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, sind wir zum Strand gegangen, haben uns den Horizont (viele Felsen) angeschaut und dann ein kleines Restaurant gesucht, in dem wir zu Abend gegessen haben.

Etwas abseits der Strandpromenade haben wir ein wunderschönes kleines Restaurant gefunden. Hier gab es sehr leckeres und günstiges Thaiessen. Und man muss sagen, nach den Portionen ist man wirklich satt.

Thailändischer Bierkühler

Dann sind wir zurück zum Hotel und schauen was wir morgen unternehmen können. Der James-Bond-Felsen wird hier sehr intensiv beworben. Aber das bedeutet mit einem Longtail-Boot circa 20 km aufs Meer hinaus zu fahren. Leider ist das für mich nicht machbar, da ich glaube,dass ich den Wellengang nicht vertragen werde. Mit dem Auto wären es circa 5 Stunden Fahrt. Also müssen wir uns nach Alternativen umschauen, aber wir sind da sehr optimistisch. Bis morgen und Guts Nächtle!☺️

11. Tag

Hallihallo, heute wird es spannend. Wir fahren zu den Elefanten. Bis später!🙈☺️

Am Vormittag sind wir noch ein wenig am Strand entlang gelaufen.

Es ist schon sehr idyllisch, wirklich!

Da wir ja den James-Bond -Felsen abgewählt haben, waren wir auf der Suche nach einer anderen Sehenswürdigkeit,hier in oder rund um Krabi. Dabei sind wir auf eine Elefantenauffangstation gekommen. Diese haben wir dann auch kurzerhand gebucht.

Vorher haben wir uns natürlich noch informiert, wie die Elefanten dort gehalten werden, denn der klassische Touristen-Magnet mit Elefanten reiten und nicht wissen, wie sie gehalten werden, kam für uns nicht infrage.

Hier einmal der Link zur Webseite der Elefantenstation (ist in Englisch).

https://krabielephantsanctuary.com/

Wir wurden vom Hotel abgeholt und sind etwa 1 Stunde gefahren, bis ins Umland von Krabi. Die Station befindet sich ziemlich im Dschungel. Wir wurden sehr freundlich begrüßt, haben auch gleich einige interessante Dinge über Elefanten erfahren, hätten die Dickhäuter auch schon streicheln können, waren aber noch zu schüchtern. Also wir!

Nach einer Einführung waren wir bereit, die Elefanten zu füttern, dabei haben wir schon einen Teil unserer Scheu abgelegt. Nach der Fütterung (Zuckerrohr, kleine Bananen und Pampasgras) haben wir auch noch Futter zubereitet, diesmal einen Brei mit Bananen, Körnern und anderen Sachen, die für die Elefanten wichtig sind. Daraus haben wir Kugeln geformt und anschließend wurden auch die noch verfüttert. Aber direkt ins Maul.



Nach der Fütterung hieß es umziehen, denn es ging in den Dschungel hinein, wo die Elefanten sich mit Schlamm bespritzt haben. Jetzt kommt der Höhepunkt: Der Schlamm wurde in einem größeren Teich beziehungsweise See wieder abgeschrubbt, dabei haben wir, so gut es ging, geholfen.


Diese Erfahrung wollen wir nicht missen. Es war sehr sehr beeindruckend. Die Elefanten haben diese Kosmetikbehandlung genossen.

Eine ausführliche Beschreibung zu dieser Auffangstation findest du auch hier: https://faszination-suedostasien.de/krabi-elefanten-sanctuary/

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